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Crêpe Suzette – Die berühmteste Crêpe-Variation mit flambierter Orangenlikör-Soße

Foodis GmbH
2025-05-01 19:00:00 / Waffeleisen / Kommentare 0

Die Crêpe Suzette ist wohl die bekannteste und spektakulärste Variante des klassischen französischen Crêpes. Diese süße Spezialität besteht aus einem hauchdünnen Crêpe, der mit einer raffinierten Sauce aus karamellisiertem Zucker, Butter, Mandarinen- oder Orangensaft, Orangenschale und Orangenlikör verfeinert wird.

Typisch für die Crêpe Suzette ist das Flambieren: Nach dem Übergießen mit Orangenlikör - zum Beispiel Grand Marnier, Cointreau oder Curaçao - wird der Crêpe direkt in der Pfanne angezündet. Einige Varianten verwenden sogar Champagner oder Triple Sec. Eine Kugel Vanilleeis und geröstete Mandeln machen das Dessert perfekt.

Obwohl der Ursprung der Crêpe Suzette nicht eindeutig belegt ist, ranken sich viele Legenden um ihre Entstehung. Die bekannteste stammt aus dem Jahr 1896: Der britische Kronprinz Edward (später Edward VII.) besuchte das berühmte Café de Paris in Monte Carlo. Dort passierte dem jungen Kochlehrling Henri Charpentier ein Missgeschick: Eine Flasche Orangenlikör fiel um und fing Feuer.

Um seinen Fauxpas zu vertuschen, servierte er das flambierte Dessert einfach als neue Kreation. Der Kronprinz war begeistert - und benannte den Crêpe nach einer der anwesenden Damen: Suzette.

Andere Erzählungen berichten, dass Henri Charpentier mit einer Schauspielerin namens Suzette im Café war oder dass eine Schauspielerin auf der Bühne regelmäßig Crêpes essen musste, die der Koch ihr zu Ehren benannte.

Was auch immer die wahre Geschichte ist, eines ist sicher: Die Crêpe Suzette ist ein köstlicher Klassiker der französischen Küche, der mit jeder flambierten Portion ein Stück kulinarische Geschichte erzählt.