Crêpes, Pfannkuchen, Eierkuchen... Gibt es außer dem Namen wirklich Unterschiede? Versuchen Sie einmal, einem Franzosen einen Pfannkuchen als Crêpe zu verkaufen. Sie werden schnell feststellen, dass es durchaus Unterschiede gibt.
Zutaten und Konsistenz
Auch wenn beide Eierspeisen aus den Grundzutaten Ei, Milch und Mehl bestehen, hören die Gemeinsamkeiten schon bei der Teigzusammensetzung auf:
Pfannkuchenteig: Enthält mehr Eier und weniger Mehl, wodurch der Teig dünnflüssiger wird.
Pfannkuchenteig: enthält mehr Mehl, wodurch der Teig deutlich dickflüssiger wird.
Zubereitung und Backen
Crêpes: Werden auf einer Crêpes-Platte oder in einer Pfanne zubereitet. Der dünnflüssige Teig wird mit einem Teigrechen gleichmäßig verteilt, wodurch die Crêpes hauchdünn werden.
Pfannkuchen: Werden in der Pfanne gebacken, wobei der Teig durch Schwenken der Pfanne verteilt wird. Durch den höheren Mehlanteil werden Pfannkuchen dicker. Meist sind sie auch dunkler, da dem Teig oft Zucker zugesetzt wird.
Füllung und Geschmack
Pfannkuchen: Können süß oder pikant gefüllt werden. Der Teig wird oft mit Zucker, Salz oder Gewürzen der Füllung angepasst.
Crêpes: Auch Crêpes können süß oder herzhaft belegt werden - allerdings nicht in Frankreich. Dort werden süße Crêpes klassischerweise aus Weizenmehl zubereitet, während für die herzhafte Variante ein Teig aus Buchweizenmehl verwendet wird. Diese heißen dann Galettes und sind eine ganz eigene Spezialität.
Ob hauchdünne Crêpes oder fluffige Pfannkuchen - beide haben ihren ganz eigenen Charakter. Während Crêpes vor allem wegen ihrer zarten Konsistenz und französischen Eleganz geschätzt werden, punkten Pfannkuchen durch ihre Vielseitigkeit und ihren herzhaften Geschmack. Beide Varianten sind ein Genuss - je nach Geschmack und Region!
